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Ermächtigter Ausführer – Erfolgsfaktoren für Ihr Projekt

Author Alexander Haun Geschrieben von Alexander Haun, am 13. Dezember 2016

Die Gründe sich mit dem Thema Warenursprung und Präferenzen auseinanderzusetzen sind für Unternehmen sehr unterschiedlich. Die interne Zollabwicklung oder die Exportabteilung erkennt einen Wettbewerbsvorteil oder verspürt einen Nachteil gegenüber den Wettbewerbern aufgrund fehlender Präferenznachweise. Sowohl europäische als auch internationale Kunden fordern entsprechende Nachweise, um Präferenzvorteile erlangen zu können. Was unter dem Thema Warenursprung und Präferenzen zu verstehen ist und welche Vorteile Sie und Ihre Kunden dadurch erlangen können, erklärt Ihnen dieses kurze Video.

Darüber hinaus beschäftigen sich viele Unternehmen mit der Bewilligung als ermächtigter Ausführer, da dieser weitere Vorzüge mit sich bringt, die für viele Unternehmen ausschlaggebend sind. Mit der Bewilligung dürfen präferenzrechtliche Ursprungserklärungen auf Handelsdokumenten eigenverantwortlich ausgestellt werden. Im Warenverkehr mit der Türkei dürfen vorausbehandelte oder mit einem Sonderstempeleindruck versehene Warenverkehrsbescheinigungen A.TR. verwendet werden. Da im Warenverkehr mit der Republik Korea förmliche Präferenznachweise nicht vorgesehen sind, kann ein Präferenznachweis – in Form einer Ursprungserklärung – für Exportsendungen im Wert von über 6.000 Euro ausschließlich durch einen ermächtigten Ausführer ausgestellt werden. Daher ist für viele Unternehmen mit Exportgeschäften nach Korea eine Bewilligung unabdingbar.

Wir haben unsere Kunden gefragt, welches die Erfolgsfaktoren bei der Durchführung des Projekts Warenursprung und Präferenzen in Zusammenhang mit dem ermächtigten Ausführer sind:

  • Es gibt einen Projektverantwortlichen, der sich intensiv mit dem Thema auseinandersetzt
  • Notwendige Projektbeteiligte sind intern die Bereiche Zoll, Einkauf, Logistik, ggfs. Produktion, Vertrieb und IT
  • Zusätzlich ist es sinnvoll, das zuständige Zollamt frühzeitig in das Projekt einzubeziehen, da diese häufig den Weg bis zur Bewilligung begleiten
  • Das Zollamt prüft die Arbeits- und Organisationsanweisung auf die Pflichtangaben, die im Merkblatt zum ermächtigten Ausführer aufgeführt sind. Als Hilfestellung bei der Erstellung der A&O kann neben dem Merkblatt weitere Literatur hilfreich sein
  • Notwendig ist ein geeignetes Dokumentenmanagement für die Aufbewahrung von Kalkulationen und Lieferantenerklärungen
  • Bei Software für Warenursprung und Präferenzen ist es ein wesentlicher Vorteil, wenn diese mit dem eingesetzten ERP System kompatibel ist. Einige Kunden sehen dies sogar als unerlässliche Voraussetzung

Die Firma  Baumer hhs GmbH aus Krefeld, bekannt für zuverlässige und innovative Systeme für den Klebstoffauftrag und die Qualitätskontrolle, hat in der Zusammenarbeit mit der SYSTEM AG für IT-Lösungen und der BEX Components AG Partner gefunden, um die Präferenzabwicklung unternehmensweit einzuführen und die Bewilligung ermächtigter Ausführer zu erlangen. Mit der Standardanbindung der WuP-Anwendung GENESYS an das ERP-System Sage New Classic war die Voraussetzung geschaffen, sämtliche Prozesse – von der Anforderung von Lieferantenerklärungen über die Präferenzkalkulation bis hin zum Druck der Ursprungsvermerke auf der Rechnung – IT-gestützt abzubilden und in die wertschöpfenden Prozesse zu integrieren.

Möchten auch Sie die Vorzüge der Warenursprung- und Präferenzkalkulation kennen lernen? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf oder suchen Sie sich auf unserer Partnerseite Ihren Wunschspezialisten aus.

Fragen? Unklarheiten? – Kein Problem!
Das BEX Support-Team steht Ihnen von Montag bis Freitag von jeweils 08:00 Uhr bis 18:00 Uhr zur Verfügung.