EXPERIUM Teil 2: Die Konzeption

Im ersten Teil unserer Serie berichteten wir über die Entstehung des Namens und über die fachlichen Anforderungen, die bereits durch Gesetze und Verordnungen definiert sind. In diesem Teil wird nun aufgezeigt, wie die Konzeption unserer neuen Lösung voranging und welche Herausforderungen auf diesem Weg überwunden wurden.

Die Kernfrage

Zusätzlich zur klar definierten Anforderung stellten wir uns die Frage „Wie machen das die Exportkontrollverantwortlichen in den Unternehmen und wie können wir diese dabei unterstützen?“

Um diese Fragestellung zu beantworten führten wir während des gesamten Prozesses der Konzeption wertvolle Gespräche mit Zollberatern, Exportkontrollverantwortlichen und Mitarbeitern des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Durch die ersten Gespräche wurde uns schnell bewusst, dass Bedarf besteht unsere bereits vorhandene Personenprüfung durch SANSCREEN, um die weiteren Elemente der Güterprüfung und Länderembargos zu erweitern.

Darauf basierend konnten ein erstes grobes Konzept und ein zugehöriger Maskenentwurf entstehen, welche bei den weiteren Gesprächen dazu führten immer tiefer in die Materie der Exportkontrolle einzutauchen.

Die Herausforderungen an eine umfassende Exportkontrolle

Immer wieder stellte sich heraus, dass besonders bei den Gütern die Herausforderung darin besteht herauszufinden, welche Güter von welcher Maßnahme erfasst sind. Es gibt Maßnahmen und Verordnungen für Rüstungsgüter, Dual-Use-Güter, Anti-Folter-Verordnung, Feuerwaffenverordnung, Kriegswaffenkontrollgesetz, Chemiewaffenübereinkommen etc. Hier konnten wir auf die, durch unsere Anwendung CLEVER bereits vorhandenen Daten aufbauen und so eine Recherche ermöglichen, die diese Maßnahmen berücksichtigt. So kann in der Anwendung artikelbezogen definiert werden, ob eine Genehmigungspflicht oder ein Verbot nach einer dieser Verordnungen besteht.

Screenshot EXPERIUM

Fokus auf eine gute Anwendbarkeit

Die nächste Herausforderung für die Exportkontrollverantwortlichen ist es, die meist hohe Anzahl an Aufträgen und Artikelpositionen kontrollieren und überwachen zu können. In der Anwendung kann belegbezogen geprüft werden, ob einer der enthaltenen Namen und Adressen in der Sanktionsliste gefunden wird, ob die Lieferung der Artikel einer Genehmigung bedarf oder ob in das zu liefernde Land ein Länderembargo besteht. So ist es möglich den Fokus des Exportkontrollverantwortlichen auf die Aufträge zu lenken, bei denen eine Prüfung notwendig ist.

Geschlossene EXPERIUM-BETA-Phase

Entdecken und gestalten Sie neue Möglichkeiten der Ausfuhrkontrolle und werfen Sie als erstes einen Blick auf das neue EXPERIUM.
Die Anzahl von Zugängen ist begrenzt – sichern Sie sich noch heute Ihren BETA-Key!

Im nächsten Teil unserer Beitragsserie nehmen wir Sie mit in die fortlaufende Entwicklung und ermöglichen weitere Einblicke in Ihre neue Exportkontrolllösung.

Geschrieben von <a href="https://www.bex.ag/blog/author/alex/" target="_self">Alexander Haun</a>

Geschrieben von Alexander Haun

Bei BEX bin ich im Bereich Produktmanagement tätig. Exportkontrolle, Warenursprung und Präferenzen gehören zu meinen Schwerpunktthemen. Für die fachlichen Beiträge zu den genannten Themengebieten bin ich im BEXblog verantwortlich. Haben Sie Fragen zu unseren Lösungen oder einem meiner Beiträge? Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.

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